Objektdesign by Carlheinz Fleischmann

 

LEHMOFEN : Immer als Grundofen oder Hypokaustenanlage -baubiologisch einwandfrei:

Ein aus Lehmsteinen mit Lehmschlicker gesetzter Ofen .Ursprünglich gerahmtes Herdfeuer ohne geschlossene Herdplatte für darüber hängende Kessel.

Später mit geschlossenem Kochfeld und Bratröhre und angesetztem Abwärmeteil mit gerührten Zügen , um die Hitze zusätzlich
über diese Heizfläche zu nutzen , oftmals im angrenzenden Ess - oder Wohnzimmer.
Früher vor Schamotteproduktion waren alle Ofenanlagen aus Lehm .


Mit dem Wiederaufleben der Lehmbauweisen kam die  Neuentdeckung der Lehmöfen. Obwohl im Ofensetzer Handwerk grundsätzlich mit abgemagertem Lehmschlicker und Lehmfüge gearbeitet wurde und wird.

Und nur aus Gründen der neueren Materialien und deren Standfestigkeit und einfacheren Verarbeitung der Lehmbau weniger genutzt wird.
Wer aus baubiologischer Sicht einen Lehmofen will, sollte auch dann konsequent und ohne
Komprommisse diesen bauen , aber sich auch der nachfolgenden Arbeiten bewusst sein . Nämlich , Ausbau und Wechsel von Über -und Oberbrandteilen , Zugreparaturen , Rissbildungen in Oberfläche und Setzrisse.

Bis auf Feuerungstüren hat Stahl an und in solchen Öfen nichts zu suchen .


Die häufig zu sehenden angeblichen Lehmöfen mit Heizeinsätzen und Warmluftgittern sind bloße mit Lehmputz kaschierte Pseudoteile und ökologisch und baubiologisch Schwachsinn und nutzen nur den Trend vom gesunden Bauen .

LEHMBAUMATERIAL für Öfen - zu beziehen bei  MOBAU

Lehmsteine, Kupfergewebe, Lehmputze , Reinigungsmuffen und - Deckel,  Herdteile, Feuerungstüren , Grundofengeschränke etc.

 

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